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Trashy Life -
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*'*FOOD JUNKIE*'*

 

Der kaputte Fernseher 

„Endlich wieder Urlaub. Jetzt werde ich durchstarten. Ich werde abnehmen. Ha. Da werden meine Arbeitskollegen Augen machen, wenn ich dünner zurück komme. Aber bleibt mir dafür so viel Zeit, dass ich auch soviel abnehmen kann, dass es sichtbar ist? Immerhin bleiben mir dafür nur drei Wochen! Aber ich werde es dieses Mal bestimmt schaffen. Ich bin jetzt stark genug dafür!“ Dachte ich mir, als ich das letzte Mal vor dem Urlaub aus der Arbeit kam. Denkste. Dass es dieses Mal aber komplett anders kommen würde, hätte ich nie für möglich gehalten.

Ich bin sogleich mal schnurstracks in meine kleine Personalwohnung gegangen, die mir das Spital, wo ich arbeitete, zur Verfügung stellte. Die Vorfreude auf den Urlaub war groß. Endlich wieder frei. Frei wie ein Vogel. Und so motiviert! Kaum war ich in der Wohnung, startete ich den Computer und erstellte einen Plan wie ich die Diät durchziehen wollte. Danach hab ich gleich mal die Wohnung geputzt. Denn ab jetzt will ich perfekt sein. Perfekt in Allem. Perfekte saubere Wohnung, perfekten positiven Kontostand (den ich wie immer erst mal auf Null bringen musste), perfekte saubere Kleidung. Einfach alles. Wenn ich eine Liste mit Zielen anlege, dann richtig. Sie war immer so elendslang, dass ich schon bevor ich noch irgendwas davon vollzog erschöpft und blockiert war. Das zu Folge hatte, dass ich nichts davon schaffte. Heute weiß ich es besser. Ich war einfach jedes Mal überfordert. Wenn man gleich alles auf einmal im Leben ändern will, ist das Vorhaben schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Heute versuche ich mit besten Willen und Gewissen immer nur eine Sache nach der anderen zu ändern. Aber es funktioniert nicht immer. Manchmal erwische ich mich heute noch dabei, dass ich mir wieder zu viele Vorsätze auflade. Aber immerhin merke ich es jetzt wenigstens und kann dagegen lenken.

So machte ich mich ran und putze wie verrückt. Ich bin im Grunde genommen sehr faul, was das Putzen anbelangt, aber wenn ich mal putze, dann zu 100 Prozent. Da wird nichts, aber absolut nichts ausgelassen. Angefangen damit, dass ich alles ausräume, innen und außen zu putze, wieder alles in die Kästen und Schubladen reinstelle und immer gleich ausmiste, was ich nicht mehr brauche. Ausmisten ist gut für die Seele. Ich fühle mich des Öfteren von all meinen Besitztümern erschlagen. Ich besaß damals nicht Unmengen. Ich hatte einen für eine modebewusste Frau typischen vollen Kleiderschrank und genug Schuhe und Accessoires, aber sonst besaß ich nicht viel. Keinen eigenen Fernseher (der war von meinen Eltern geliehen), einen alten gebrauchten billigen Computer (nicht mal einen Laptop besaß ich), ein Handy aber sonst nicht wirklich irgendwelche Elektrogeräte wie Videorecorder, Kaffeemaschine oder sonstiges was ein normaler Haushalt der heutigen Zeit besaß. Aber dennoch wurden mir all meine Güter zuviel. Das Beste, dass man dann machen kann ist, sich von unnötigen Ballast zu trennen. Danach fühle ich mich immer gleich um mehrere Kilo leichter. Ich kann dann wieder atmen. Als ich mit dem putzen fertig war, wollte ich noch ein letztes Mal meine Leibspeisen genießen, da ich ja ab morgen stark bin und dann für immer darauf verzichten werde. Ab morgen bin ich perfekt. Heute darf ich noch mal versagen. Ich veranstaltete eine Art Abschiedsfeier von meinen alten Lebens/Essensstil indem ich mich komplett der Völlerei hingab. Ich machte es mir auf dem Bett bequem. Essen im Bett ist was Feines für einen Feinschmecker wie mir. Alles auf einem Tablett aufgeladen setzte ich mich auf mein Schlafgemach und breitete alles aus. Der Fernseher durfte dabei auch nicht fehlen. Der läuft bei mir den ganzen Tag. Sogar jetzt, wo ich dieses Buch schreibe. Ich halte es in einer stillen Wohnung nicht aus. Da spüre ich die ganze Zeit wie allein ich bin. Und das kann ich nur schwer verkraften. Oft sehe und höre ich nicht einmal hin, Hauptsache es entsteht auf seine Art und Weise ein erträglicher Lärm. Nachdem ich mich vollgestopft hatte und erschöpft war, ging ich schlafen.

Die Sonne kitzelte meine Augen. Es war herrliches Wetter draußen. Ich streckte mich noch mal und stand auf. So beginnt also mein neues Leben. Mit herrlichen Sonnenschein. Gott zeigt sich mit meinem Vorhaben einverstanden. Zuerst machte ich mir mal Kaffe und genoss dazu meine „Frühstückszigarette“. Oder zwei oder doch drei? Ich brauche immer etwas Zeit, wenn ich frei habe und so setzte ich mich erstmal auf den Balkon, genoss den Augenblick und las Zeitung. Das war einer der seltenen Momente in meinem bisherigen Leben, wo ich wirklich das Hier und Jetzt so richtig wahrnehmen und genießen konnte.

Nach dem Duschen ging ich wieder zurück in die Küche und bereitete das eigentliche Frühstück vor. Es war und ist bei mir immer das Gleiche. Wenn ich mit einer Diät beginne, gibt es immer Knäckebrot, mageren Toastschinken oder Cottage Cheese. Dazu verordnete ich mir Tomaten, nicht weil ich sie etwa mochte. Nein, im Gegenteil. Aber ich wollte unbedingt, dass ich mich an den Geschmack gewöhne, da sie gesund waren und gegen Krebs vorbeugen. Deshalb musste ich es mögen. Ich hasste mich an manchen Tagen dafür, dass ich die Tomaten verabscheute. Es musste doch möglich sein, wenn ich mich immer wieder überwinden kann sie zu essen, ich  mich irgendwann an den Geschmack gewöhne. Im Übrigen esse ich sie heute gerne, solange ich sie nicht komplett pur essen muss.

Ich nahm meinen Teller und setzte mich zum Tisch. Das für mich etwas Besonderes war. Da ich ja bekanntlich am Liebsten im Bett schlemmte. Aber heute ist ein perfekter Tag und an einem perfekten Tag macht man nur perfekte Dinge. Also schaltete ich auch den Fernseher nicht ein und versuchte mich wirklich auf das Essen zu konzentrieren. Umso bewusster man ißt, umso weniger Heißhunger hat man. Weil der Körper besser registrieren kann, dass man ißt. „Ich habe gerade gegessen. Jetzt bin ich satt!“ scheint das Hirn an den Körper zu senden.

Anschließend ging ich wieder zu meinem Computer und dokumentierte alles ganz genau. Was ich gegessen hatte war zuvor abgewogen worden. Ich wollte dieses Mal absolut keinen Fehler machen. Daher probierte ich es mit Kalorienzählen. Das muss doch funktionieren. So saß ich Stunden über Stunden und analysierte die Kalorien, den Fettgehalt und Kohlehydrate. Ich legte mir gleich verschiedene Frühstücksmahlzeiten zurecht. Alles fein säuberlich ausgerechnet. So brauchte ich am nächsten Tag nichts mehr rechnen und lediglich mich an die vorgegebenen Mengenangaben halten. Für jeden Tag in der Woche ein neues Rezept.

Draußen schien den ganzen Tag die Sonne. Aber gesehen habe ich nicht viel davon. Da mich das Kalkulieren zu sehr in Anspruch nahm. Ich hielt mich den ganzen Tag gut. Aß wirklich nur drei Mahlzeiten und das sehr kalorienbewusst.

Zwischendurch mistete ich alles aus, was ich ab diesem Tag nicht mehr essen durfte und somit auf meine geistig verfasste Verbotsliste kam. Viel blieb dann nicht mehr zur Auswahl übrig. Aber ab heute sollte das Wort „wenig“ zu meinen Lieblingsworten zählen.

Am nächsten Tag das gleiche Spiel. Nur dieses Mal waren die Mittagsmahlzeiten zum Ausrechnen dran. Wieder saß ich stundenlang vor meinem Computer. Irgendwann brauchte ich dann eine Pause und rief Doris an. Eine meiner besten Freundinnen. Wir kannten uns schon seit der Hauptschule. Hatten wir zwar in den ersten Jahren nicht so engen Kontakt, wuchs er aber mit der Zeit so intensiv, dass ich heute mit ihr über (fast) alles reden kann. (Wer erzählt schon wirklich alles?) Sie war auch die, die mich eineinhalb Jahre später als einzige direkt angesprochen hat, ob ich Bulimie habe. Sie hatte es gecheckt. Vor ihr konnte ich es nicht verbergen. Wir plauderten kurz und verabredeten uns im Stadtpark. Es war wunderschön. Der Park ist toll angelegt und dann noch Sonnenschein, sattes Grün und gute Laune machten die Momente so wertvoll. Ich weiß sogar noch heute wo wir im Park standen, als ich ihr erzählte, dass ich mit einer Diät begonnen hatte. Sie freute sich für mich und erwähnte, dass sie sich auch vorgenommen hatte mehr auf ihre Essverhalten und somit auf gesünderes Essen wert zulegen. Ich war ganz stolz, dass ich mir Rezepte zu Recht legte, aber ich merkte, dass ich während dem Erzählen immer frustrierter wurde. Der Gedanke, dass ich noch für eine Woche in mühevollster Kleinarbeit noch alles für Zwischenmahlzeiten und fürs Abendessen zusammenstellen mußte, ermüdete mich. „Das kann doch nicht alles im Leben sein“, dachte ich mir und verabschiedete mich von ihr. Jeder ging seinen Weg. Während ich beim Nachhausefahren darüber nachdachte, umso mehr verging mir die Lust mich so zu quälen. Ich weiß nicht mehr ob es am selben Tag oder am nächsten war, wo ich all meine Vorsätze in den Wind schoss. Ich wollte nicht mein Leben damit verbringen, ständig die Kalorien zu zählen. Voller Frust dachte ich mir „Ich muss wohl für immer fett bleiben. Ich habe es anscheinend nicht anders verdient. Das ist Gottes Strafe, weil ich so ein schlechter Mensch bin.“ Ich hatte also wieder mal versagt, wie schon unzählige Male zuvor. Für mich war die Diät gestorben. Ich konzentrierte mich lieber auf meinen Frust und der Tatsache, dass ich vielleicht nie wieder weniger als hundert Kilo wiegen sollte.

Irgendwann im Laufe des Urlaubs fuhr ich zu meinen Eltern ins Waldviertel um zu entspannen und zu erholen. Was damals geschah weiß ich nicht mehr. Wahrscheinlich habe ich einfach normal weiter gegessen, wo bei man normal definieren müsste. Ich aß eben für meine Verhältnisse normal. Der Urlaub dürfte auch nur sehr unspektakulär vorüber gegangen sein. Ich weiß nur noch, dass ich drei Tage bevor der Urlaub zu Ende war, wieder in meine Wohnung fuhr. Kaum hatte ich die Türe hinter mir zugeschlagen und ohne vorher einmal die Schuhe auszuziehen knipste ich den Fernseher an. Das war immer das Wichtigste. Nur damit ich ja nicht in Stille leben muss. Auch die Reisesachen wurden nur einfach fallen gelassen.

Doch da begann mein Leben sich komplett zu ändern. Der Fernseher machte nur einen kleinen Schnalzer und aus die Maus. Schock! Ich konnte es echt nicht fassen und stürzte in eine Krise. Der Fernseher war kaputt! Sogleich rief ich meinen Dad an um ihn zu fragen, woran es liegen könnte und was ich jetzt tun soll. Er riet mir, am nächsten Tag den Fernsehtechniker zu holen. „Wenn es mehr als fünfzig Euro kostet, dann brauchst du ihn nicht mehr richten lassen. Da man zwar alles hören aber nichts sehen kann ist wahrscheinlich die Bildröhre kaputt. Eine neue ist so teuer, da kann man sich gleich einen neuen Fernseher kaufen“, meinte er. „Der Techniker soll den Fernseher mitnehmen und du zahlst die Kaution. Ist die Bildröhre wirklich kaputt, dann kann er den Fernseher gleich behalten. Die Kosten der Entsorgung sind mit der Kaution gedeckt!“, Fügte er noch hinzu. So war es nun. Ich ohne Fernseher ist genauso unmöglich, wie ein Himmel ohne Sterne.

Am nächsten Tag holte der Techniker am Vormittag meinen Fernseher. Und weg war er. Die Bildröhre war kaputt und somit hatte ich von nun an keinen mehr. Einen Tag darauf, den 1. Juli 2004, ging ich wieder arbeiten und arbeiten als Krankenschwester bedeutet meistens von 7 Uhr morgens bis 19 Uhr abends. Normalerweise wäre ich danach nach Hause gegangen, fernsehen und essen im Bett wären mein Abendprogramm gewesen. Aber was sollte ich jetzt zu Hause? Allein, ohne Fernseher? Also ging ich von nun an fast täglich ins Kino. Inklusive Popcorn und Cola light. In dieser Zeit war es extrem hektisch auf der Station. Fast waren wir mit dem Patientenstand überfordert und Zeit zum Essen blieb nur wenigen. Ich hatte keine Zeit dazu und wenn, dann nur gute fünf Minuten. Ich weiß auch nicht warum. Entweder war ich so langsam oder ich hatte – und damals war ich definitiv davon überzeugt – immer die aufwendigste und schwerste Gruppe zugeteilt bekommen. Ob dem wirklich so war, oder es aus meinen abgrundtiefen Selbsthass heraus zu dieser Überzeugung kam, kann ich nicht beantworten. Zusätzlich hat mir der Stress den Appetit verdorben. Abends war ich kaum mehr zu Hause. Entweder ging ich ins Kino als Fernsehersatzprogramm oder ich traf mich mit Kerstin W., die mit mir in die Krankenpflegeschule gegangen war. Sie arbeitete damals auf der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ihr Klientel bestand aus Borderlinern genauso wie eßgestörte Teenagern sowie Traumata. Kerstin und ich verstanden uns gut. Auch sie war damals noch single. Meistens trafen wir uns in einem Cafe, dass bald zu unserem Stammlokal wurde und wir mit der Zeit auch die Mitarbeiter kennenlernten.

An freien Tagen ging ich viel shoppen, denn ich hielt es zu Hause absolut nicht mehr aus. Sicher hätte ich den Radio benutzen können. Aber das war nicht das Gleiche. Durch das viele Shoppen lief ich stundenlang herum. Oft sogar bis Ladenschluss von einem Geschäft zum anderen und da zu Hause sowieso tote Hose war, blieb ich noch weiter im Shoppingcenter und ging entweder allein ins Cafehaus, las ein Buch und beobachtete die Menschen, schrieb Gedichte oder ich konnte Kerstin wieder dazu bewegen, dass sie auch kommt. Was nicht schwer war, da sie selber gerade ständig auf der Piste war. Wir saßen dann auf unserer Lieblingsbank bei der Bar und alberten herum oder trieben Scherze mit den Kellnern.  Ich ging nur mehr zum Schlafen und frisch machen nach Hause. Ohne, dass es mir aufgefallen war, aß ich nur mehr selten. Vielleicht einmal am Tag, da ich so beschäftigt war mit der Arbeit, shoppen, fortgehen und mit mir selbst. Aber es war eine schöne Zeit. Ich fühlte mich so frei. Ich war froh, dass der Fernseher kaputt gegangen war. Denn jetzt machte mir das Leben viel mehr Spass. Ich brauchte auf einmal keinen Fernseher mehr. Drei Wochen später, so gegen den 12. Juli 2004 herum, stieg ich wieder einmal auf die Waage. Und siehe da. Ich traute meinen Augen kaum. Hatte ich tatsächlich in drei Wochen ohne dass ich eine Diät hielt zwölf Kilo verloren. Von da an wusste ich: Es war gottgewollt, dass der Fernseher seinen Geist aufgab. Seitdem sage ich immer wieder: „Alles hat einen Grund, warum es so kommt wie es kommt.“ Oft weiß man nicht warum einem das eine oder andere passiert und denkt sich: „Immer ich. Immer habe ich Pech. Anscheinend habe ich das Pech geerbt!“ Aber oft stellt sich dann später heraus, dass es so kommen musste, denn sonst wären wir nicht da wo wir heute sind. Ja es sollte so sein, dass ich nun keinen Fernseher mehr hatte, den ganzen Tag unterwegs war und teilweise sogar schon auf das Essen vergaß. Nach den drei Wochen – mein Hunger war mittlerweile seit Tagen spurlos verschwunden – aß ich dann drei Tage lang gar nichts mehr. Am vierten Tag, als ich wieder mit Kerstin unterwegs war, meinte sie: „Ich habe Hunger. Lass uns in dem Westernsaloon essen gehen. Und du könntest auch mal wieder was essen!“ „Ich weiß. Ich verstehe ja selbst nicht mehr, warum ich keine Hunger mehr habe. Ich habe die letzten Tage nichts gegessen und dabei nicht ein Gramm abgenommen. Ich weiß, dass ich wieder Essen muss. Ich muss mich direkt dazu zwingen. Also lass uns essen gehen. Wenn ich gar nichts esse nehm’ ich auch nicht mehr weiter ab. Da kann ich gleich was Essen. Kommt dann auf das Selbe heraus.“ Auch dass ist so eine Szene, die sich in mein Hirn gebrannt hat. Ich sehe es vor meinem geistigen Auge, als wäre es erst gestern gewesen. Wir gingen dann in den Saloon. Ich hatte noch nie in einem Westernsaloon gegessen. Wir setzten uns weiter hinten, rechts vom Eingang in einen Nische und bestellten uns was zu essen. Ich habe mir – ich weiß es noch ganz genau – Bratkartoffel mit Joghurtsauce und Schinken bestellt. Dazu einen Salat. Ich aß aber nur die Hälfte und dachte mir „ich muss aufhören zu essen, sonst nehm’ ich noch zu. Dann war alles umsonst. Das kann ich jetzt nicht ruinieren. Noch dazu wo ich dieses Mal nicht wirklich etwas dazu beigetragen habe um abnehmen. Es geht einfach von allein.“ Nun gut. Ich hatte mich selbst zum Essen überreden können und war darauf stolz. Aber übertreiben wollte ich es auch nicht. „Alles mit Maß und Ziel“ war von nun an mein Motto.

So ging es weiter. Tag für Tag. Innerhalb der ersten drei Monate hatte ich auf einfachste Art und Weise 21kg verloren. Es ging wie von selbst. Ich war endlich glücklich. Zu meinen alltäglichen Beschäftigungen, kam dann das Internet-Cafe dazu. Ich verbrachte Stunden damit im Internet herumzusurfen oder zu chatten. Endlich lebte ich mein Leben.

My book

Intro

Hungerkünslter Seelenhunger

Was dem Seelenglück an Größe fehlt, wird durch Essensmenge ausgeglichen ***.*** Wer sich selbst überwindet, wird stark (Lao Tse)